CORONA sei Dank?

Frühschwimmen

Mein erster Gang vor dem Frühstück ging wieder in den herrlichen Pool! Die Albergo Poderino liegt inmitten der Toskana auf einem Hügel in der Nähe von Volterra. Dieses traumhafte Urlaubserlebnis hätte ich nicht gebucht, wenn wegen Corona nicht so Vieles anders wäre, als zuvor! Ich hatte ganz andere Pläne, meine Urlaube waren gebucht für Ende März und August. Mein Saxophon war dabei fester Bestandteil der beabsichtigten Reisen. Und alles war ab Mitte März im Prinzip hinfällig… bis Kosho auf Facebook einen Link teilte, dass es noch Plätze in seinem Gitarrenkurs gäbe. Am 26. Juli, also 3 Wochen vor Kursbeginn, las ich den Post und wusste sofort: DAS wird mein Urlaub 2020!

Die Mediterranean Music School bietet Musikferien für Anfänger, Hobbymusiker und Profis. Unter http://www.med-music-school.com kann man sich informieren. Der Inhaber Sebastian Banger hat mich persönlich beraten und mir alle Fragen auch in Bezug auf Vorkehrungen und Einhaltung von Hygienevorschriften umfänglich beantwortet und mir auch telefonische Unterstützung angeboten, falls vor Ort etwas schief laufen sollte. Ich kann diesen Veranstalter herzlichst empfehlen! Meine Unterkunft ist hier zu sehen: https://www.med-music-school.com/Locations/Poderino/DasHaus.html

Heute früh haben wir uns ganz entspannt im Freien verteilt, um das interessante Unterrichtsmaterial zu üben und was Schönes draus zu machen. Richtig coole Akkordfolgen und unendlich viele Variationsmöglichkeiten eröffneten sich mir, so dass ich richtig Lust bekomme, wirklich auch nach dem Urlaub dran zu bleiben. Great Job Kosho!!!

Ab heute bietet Kosho Einzelcoaching an. Hab mich gleich als Erste gemeldet, damit ich das Erlernte und seine Tipps hier noch ausprobieren und umsetzen kann. Am Freitag ist Vorspiel🎸🧐. Ich brauche dafür schon meine Zeit… zumal ich die Einzige bin, die gar nicht aktiv Gitarre spielt🙄. Wir haben die Begleitung zu What’s up und zu You’ve got a friend angeschaut. Mit Supertipps vom Maestro fühle ich mich gut beraten und freue mich, wenn ich die Stücke vor Publikum darbieten darf!

Albergo Poderino

Der erste Kurstag – eine Herausforderung 🧐

Die Nacht war kurz und glücklicherweise nicht so heiß, wie ich befürchtet hatte. Klimaanlage gibt es keine, dafür steht ein großer Standventilator im Zimmer. Das beruhigt. Auf dem Hügel wehte in den Abendstunden ein gnädiger Wind, der angenehm die Temperatur senkte. Dank Fliegenschutzgitter konnte ich bei offenem Fenster diese Nacht gut schlafen…

Am frühen Morgen erwarteten mich eine herrliche Aussicht und ein leerer Swimmingpool. Unbezahlbar – diese Ruhe und Abgeschiedenheit!

Das coronagerechte Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen. Überhaupt: Die Italiener haben überall gute Vorkehrungen getroffen. Maskentragen ist in den Räumen selbstverständlich. Auch wir als kleine Gruppe tragen Masken, wenn wir in geschlossenen Räumen sind. Durch die Möglichkeiten im Freien zu essen und sich unter Dach und Pergola im Schatten aufzuhalten, ist das alles kein Problem.

Um 9.30 Uhr schlägt die Stunde der Wahrheit. Ist der Kurs überhaupt was für mich? Ich hatte noch nie Gitarrenunterricht. Alles selbst beigebrachtes Geschrammel, Lagerfeuermusik…

Alles ist gut gelaufen. Ich habe mich gut geschlagen. Der Kosho macht das sehr locker und mit Freude und Geduld, so dass jeder was lernen kann. Um 18 Uhr war dann nach einem anstrengenden und intensiven Tag erstmal Feierabend.

Feierabendmusik zur Entspannung

Und nach einer Runde Schwimmen freue ich mich auf das 4-gängige Abendessen😋.

Oooh wie schön… während ich schon im Bett liege, jammen die Gitarristen unter meinem Schlafzimmerfenster. Das war doch anstrengend und bei der Hitze für mich als Saxophonistin unter Gitarristen, die alle mehrjährige Spielerfahrung haben auch ermüdend und eine Herausforderung insgesamt.

Das Essen war wieder exquisit und abwechslungsreich. Nach 2 Stunden Genuss unter freiem Himmel bin ich dankbar, dass ich diese Musikreise spontan gebucht habe. Ich lausche den Klängen und schlafe selig ein.

Milano

Mailänder Dom

Die Nacht im Hotel in Mailand war angenehm und dank Klimaanlage schön kühl. Hier ist es sehr sommerlich. 30 Grad in der City… Bevor ich in die Toskana weiterziehe, gehe ich erst mal auf Sightseeing Tour. In 22 Minuten bin ich zu Fuß in der City! Im Schatten des Mailänder Doms gibt es dann Spaghetti mit Tomatensauce😋. Nach einem kurzen Shoppingtrip im Modeviertel um den Dom herum hole ich das Auto aus der Garage, um in 4 Stunden zu meinem Zielort zu gelangen.

Die Fahrt war unaufgeregt. Vor allem ist alles überschaubar und es gab keinen einzigen Stau👍. Allerdings wurde es heute dermaßen heiß, dass ich das Verdeck auf der Autobahn schließen musste. Ich glaub ich habe einen Sonnenbrand. Bei 34,5 Grad bin ich am Zielort um 17 Uhr angekommen. Nach einer kurzen Begrüßung im toskanischen Landhaus und Bezug des Zimmers ging es in den Swimmingpool. Ganz alleine konnte ich meine Bahnen ziehen.

Der geniale Abschluss des Abends in der harmonischen Gitarrenkursgruppe bildete das 4-gängige exquisite Abendessen, das sehr liebevoll und perfekt serviert wurde. Noch sitzen wir bei toskanischem Wein zusammen. Ende offen…

Toskana – Die Anreise… welche Zwischenstation ich wohl gewählt habe?

Konnte leider keinen mitnehmen😎

Alsoooo…. mannomann… Das war ein Tag. Um 10 wollte ich los um 10.30 hab ich festgestellt, dass mein Musicant Aufkleber nicht mehr klebt. Zu lange aufbewahrt… 2 Jahre, bis ich endlich das richtige Auto dafür hatte. Also bin ich kurzerhand mal schnell beim Musicant in Frankenthal vorbeigefahren und hab mir vom Chef persönlich einen Aufkleber anbringen lassen. Danke Andreas Köhler. Der weiße Musicant passt perfekt.

Mit dem Musicant auf große Fahrt🧐

Como, Montreux, Mailand, Montreux… so habe ich in der ersten Stunde meiner Fahrt die Zielorte in Google Maps eingegeben. Auf der Fahrt hatte ich alle Wetter. Es war eigentlich so, wie auch mit der Waschanlage. Erst fährt man nicht durch, weil man Angst hat, dass es regnet und wenn man nach 3 Tagen endlich durchfährt, weil es trocken bleibt, regnet es garantiert innerhalb der nächsten Stunden. So auch beim Cabriolet. Man fährt mit geschlossenem Verdeck, weil es nach Regen aussieht, der aber nicht kommt und sobald man am nächsten Rastplatz das Verdeck aufmacht kommt er mitten auf der Autobahn. Also Nothaltebucht anfahren und Dach verschließen. Ich sammle noch Erfahrungen😎🧐. Es gab dann in der Schweiz sonnige Abschnitte. Jedoch wusste man nicht, wie es hinterm nächsten Tunnel sein wird. Alles sehr spannend. Vorbei an Lugano und Como bin ich dann zielstrebig nach Italien. Direkt auf Mailand zu. Mitten ins Zentrum. Um 20.15 stand ich da. Ohne Plan und noch ohne Zimmer. Das habe ich jetzt auch. Und einen Garagenparkplatz. Plan: Eine Trophäe aus Mailands Modeviertel ergattern. Bin gespannt. Habe heute Abend schonmal das Viertel erkundet. Morgen gehe ich los und jetzt geht es müde ins Bett!

Mein Abschied von der pfälzischen Toskana…

Ui Ui Ui, meine Nachbarn waren hier – wir haben Abschied mit einer Flasche Sekt gefeiert. Von der pfälzischen Toskana bis zur italienischen Toskana sind es 10 Stunden plus Pausen zu fahren…. was für eine lange Reise. Wohin, wo übernachten, wann losfahren, welche Richtung… Mailand? Como? Genfer See? Durchfahren? Fragen, die ich heute Abend nach dem Sekt nicht mehr entscheiden kann. Spontanität ist gefragt. Also morgen früh werden die Koffer gepackt, das Auto beladen, der Garten und die Zimmerpflanzen gewässert, das Haustier versorgt, der Sohn instruiert… und dann geht es los. Was bin ich aufgeregt!

Pfälzer Sekt mit den besten Nachbarn der Welt! Abschied von der Pfälzer Toskana!

Toskana Tour – Die Vorbereitung

Was nehme ich mit? Was will ich machen? Was ist das Ziel? Ich nehme am Gitarrenworkshop teil. Gitarre? Ja, hab ich doch als Teenager mir selbst bisschen was beigebracht. Jetzt – anfangen mit Unterricht? Ui… Es ist nie zu spät – lebenslanges Lernen und Spaß haben. Klar doch… Ist das aufregend. Also Gitarre einpacken – und das Saxophon darf auch mit. Ich gehe nie ohne aus dem Haus. Hoffentlich passt das alles in mein Auto. Na ja, ich habe noch ein paar Tage Zeit, um zu überlegen, sortieren, aussortieren und packen!

Oh wie tun die Fingerkuppen weh…

Katharina Palatina goes Toskana

Oh Mannomann…. kaum zu glauben. In diesen verrückten Zeiten fallen fast alle musikalischen Events und Auftrittsmöglichkeiten weg. Ich bin zur Entspannung verdammt. Aber: Es gibt Alternativen! Ich werde mich auf die Reise begeben. Von der Toskana Deutschlands in die Toskana Italiens. Auf meiner Reise werde ich bloggen…. oh ja, Reisebloggerin – das ist cool, das wollte ich schon immer mal machen! Und das gibt eine ganz besondere Reise. Ich werde nämlich einen Gitarrenkurs bei Kosho besuchen. JA… richtig gelesen! Kosho, Söhne Mannheims cooler Gitarrist! Was bin ich gespannt. Muss erst mal wieder Gitarre üben😅🎸🎶

Mein Wiedereinstieg in die Musikwelt!!!

Das Leben ist eine Achterbahn…

Von Höhen und Tiefen sind wohl alle Menschen betroffen. Nach einer längeren gesundheitlichen Talfahrt darf ich jetzt wieder oben sein und freue mich sehr, dass ich musikalisch den Neuanfang in die Musikwelt geschafft habe. Mit meinem neuen Soloprojekt trete ich mit Saxophon und Stimme unterstützt von professionellen Playbacks öffentlich auf. Ob Gartenfest, Geburtstag, Indoor oder Open Air… verschiedenste Möglichkeiten bieten sich an, um auch mit dem kleinsten Equipement gute und niveauvolle Unterhaltung zu bieten. Das Foto zeigt eine Amtseinführung mit Kunstwerken von Jasmin Bauer.