Sonntag – Ruhetag? Von wegen!

Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung

Die Nacht war ruhig, die Insekten wurden durch das fast unsichtbare Fliegengitter ferngehalten. Das ist von unschätzbarem Vorteil, hörte und sah ich doch Viele davon gestern Abend auf meiner Terrasse. Es gibt auch eine nicht zu schätzende Anzahl aus der stechenden Zunft. Beim Abendessen machte das Authanspray die Runde. Ich bin ein ungenießbarer Mensch, denn wie ist es sonst zu erklären, dass ich auch ohne Authan nie gestochen werde? Der nachbarschaftliche Hahn hat mich nicht geweckt, dafür aber kläffende Hunde, die wohl längere Zeit um Aufmerksamkeit buhlen mussten. Ich denke, der Hunger könnte vor der avisierten Fütterungszeit gekommen sein. Denkbar ist aber auch, dass sie einfach auf herumsträunende Katzen oder Wildtiere reagierten.

Heute werde ich einen entspannten Sonntag verbringen. Frühstück, klampfen, Repertoire mit Sax spielen, Mittagessen, Siesta, klampfen, Kaffe und Kuchen, lesen, bloggen, Abendessen, jammen mit den Kursteilnehmern.

Bin ganz neugierig, welche Spiel- und Übeoasen ich auf dem weitläufigen Areal des Casanuova entdecken und nutzen werde.

Im Schatten Postkarten schreiben

Nach dem Frühstück, das keine Wünsche offenließ, habe ich erst einmal Postkarten geschrieben. Ja, auch das mag ich noch, obwohl ich ein sehr digitaler Mensch bin.

Eidechsen anlocken mit Gitarrenspiel

Eidechsen wuseln auf dem ganzen Gelände herum und lassen sich vom Gitarrenspiel und Gesang nicht beirren. Ich liebe es, die Tiere zu beobachten, während ich musiziere.

Auch Saxophon spielen darf ich hier

Mein ganzer Urlaub findet mehr oder weniger im Freien statt. Essen, musizieren, schwimmen und relaxen. Sobald man in oder durch geschlossene Räume geht, gilt hier überall die Maskenpflicht. Das ist gut so, wenn ich die Nachrichten aus Deutschland lese, dass dort oftmals wieder leichtfertig gehandelt wird🙄. Mal sehen, wann der nächste Lockdown kommt🤔. Ich werde hier in der Abgeschiedenheit bleiben und Menschenansammlungen meiden. Vermutlich werde ich bei der Wiedereinreise nach Deutschland eh getestet.

Im Naturteich schwimmen

Heute ist es wieder sehr heiß. Vor 17 Uhr gehen die Kurse nicht weiter. Am besten läßt es sich nachmittags am Naturteich mit Seerosen und Fröschen aushalten. Unter einem Rebendach kann man nach dem Sprung ins kühle Nass herrlich ausruhen und entspannen.

Apfelkuchen mit Überraschungseis

Nach der kühlen Erfrischung gab es eine weitere eisige Überraschung! Mein Apfelkuchenstück wird mit einer Vanilleeiskugel serviert. Das ist eine perfekte Kombi für hochsommerliche Temperaturen.

Nach einer kleinen Ruhepause im kühlen Appartement freue ich mich auf das Abendessen. Schwimmen macht hungrig!

Es geht los…
Karolina, die Gesangsdozentin

Karolina ist die wunderbare Sängerin und Gesangsdozentin des Workshops. Ich darf ihr Gesellschaft leisten. Bei ihrem Mann Sebastian und ihren beiden Teenies habe ich direkt Familienanschluss gefunden. Nach der Vorspeise wurde unsere Aufmerksamkeit auf die Wiese unterhalb der Essensterrasse gelenkt:

Oh mein Gott I – eine Wildschweinrotte auf der Wiese

What a day! Direkt nach der Vorspeise kommt eine Wildschweinrotte auf die gemähte Wiese am Haus und tobt sich aus. Die Eltern mit den Frischlingen rannten ca. 5 Minuten kreuz und quer, bevor sie in die Rebzeilen weiterzogen. Das war ein einmaliger Anblick, den ich auch noch videografieren konnte.

Oh mein Gott II – ein Stachelschwein auf der Landstraße

Bis heute um Mitternacht wusste ich nicht, dass es in der Toskana Stachelschweine gibt. Google erklärt mir zeitnah: Die Römer haben sie vor 2000 Jahren aus Afrika mitgebracht! Und eines dieser Nachkommen lief heute Nacht eine zeitlang vor meinem Auto her, bis es gnädigerweise nach links in das unbefestigte Gelände auswich. Das war faszinierend, sah es doch zunächst von hinten wie ein Pfau mit kurzen Federn aus. Der Gang war wirklich trottelig und ich traute meinen Augen nicht… ich hatte den ganzen Abend nur Mineralwasser getrunken, weshalb ich sicher war, dass es real und keine Halluzination war.

Karolina, Valérie und ich

Und zwischen Wildschwein und Stachelschwein gab es die Session auf der Terrasse, bei der ich mitsang und mein Saxophon zum Einsatz bringen konnte. Was für ein vielfältiger Tag!

Veröffentlicht von Katharina Palatina

Ich bin an Vielem interessiert und schreibe über mein Leben, meine Musik und über alles, was mir so in den Sinn kommt!

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